Labels

Advent (1) Adventskalender (1) Asien (2) Ausstellung (1) Basteln (10) Beeren (8) Blätter (5) blau (9) Blog-Geburtstag (3) Blumen (63) Blumenschere (3) Buch (7) Cookies (1) Coverversion (6) Deko (41) Dekotipps (7) DIY (9) Empfehlungen (1) Erinnerungen (3) Essen (17) festlich (15) Film (6) Filmtipps (6) Foto (102) Frau (8) free (6) Freude (22) Frieden (2) Frühling (21) Frühstück (1) Geburtstagskarte (1) gelb (8) Geschenk (16) Geschenkanhänger (4) Geschenktipps (14) Geschenkverpackung (4) Gewinner (1) Giveaway (2) Glück (6) Gold (9) Graustufen (1) Grillen (1) Gruß (4) Grußkarte (8) handgemacht (12) handmade (11) Herbst (3) Herz (2) Himmel (3) Hoffnung (2) Holz (2) Hortensien (1) Japan (2) Kalligraphie (5) Kirschblüten (1) Kontakt (1) kostenlos (6) Leckeres (16) Liebe (14) Lieblingsmensch (1) lila (6) Make-up (2) masking tape (4) Melissa Bon (1) Mode (2) München (1) Musik (22) Musiktipps (23) Mut (1) Orchidee (1) Origami (1) Osterkarte (1) Ostern (7) Papeterie (6) Party (5) Pastell (8) Persönliches (20) Plätzchen (1) Pralinen (1) Printable (6) Rezension (3) Rezept (12) Rituale (2) Romantik (3) rosa (36) Rosen (10) rot (8) Schmuck (2) schwarz (6) Sehnsucht (3) Shelfie (8) Sommer (12) Sonne (6) Spargel (1) Spaziergang (2) Stempel (2) Stil (1) Tischdeko (5) Top 5 (1) Torte (4) Über mich (2) unterwegs (5) Vase (21) Verlosung (3) Waffeln (1) washi tape (4) Weihnachten (9) Weihnachtskarte (2) weiß (18) What's in my bag (1) Willkommen (1) Windlicht (3) Winter (6) Wünsche (5) Wunschzettel (2) Zeichnung (10) Zeitschrift (2) Zitat (17)

Thursday, March 2, 2017

Tausend Kraniche oder mein März-Shelfie




Hallo Ihr Lieben,

ok, ok, tausend sind es nicht, nur eben zwei. Kraniche. Aus Papier. Den größeren habe ich mitten in Deutschland von einer Japanerin bekommen, der kleinere kam per Post direkt aus Japan.

Ein Buch zum Thema "Asien" habe ich bereits hier kurz vorgestellt. Heute möchte ich über Japan sprechen. Über Bücher über Japan, that is. Ich hatte noch keine Gelegenheit, dieses Land zu besuchen, meine Faszination dafür kann ich jedoch bis in meine frühe Jugend zurückverfolgen. Gibt es etwas in, aus oder über Japan, das nicht faszinierend ist? Die Sprache, Haiku und Kalligraphie, Sushi, Porzellan und Tee-Zeremonie, Kimono, Innendesign und Zen-Gärten, Ikebana, Hanami, Noh-Theater, Origami, Ukiyo-e, Washi-Tape...

Mit der japanischen Literatur stehe ich allerdings auf Kriegsfuß. (Bis auf die Haiku-Dichtung, die ist eine wunderbare Ausnahme.) Bisher habe ich Ishiguro, Kawabata, Mishima, Murakami und Tawada (sowie eine Sammlung von Kurzgeschichten verschiedener japanischer Autoren) gelesen. Davon fand ich nur "Von Männern, die keine Frauen haben" (Murakami) recht passabel. Natürlich gab es bei jedem Autor einzelne Passagen, die selbst für mich sehr schön waren. Das reicht(e) mir aber nicht, um das Gesamtkunstwerk lieben zu lernen.

Viel interessanter finde ich es, über Japan zu lesen. Bücher von westeuropäischen oder amerikanischen Autoren, die meine Faszination teilen, das Land und seine Schätze gut kennen und ihre Version von dem Land der aufgehenden Sonne auf eine mir nähere Art und Weise mitteilen. Auf dem zweiten Foto, das übrigens mein März-Shelfie präsentiert, sieht Ihr unter anderem ein Buch von Liza Dalby, einer amerikanischen Anthropologin, die als erste (und einzige?) Frau aus dem Westen zur Geisha wurde (für eine Weile).



Das Buch, "The Tale of Murasaki", habe ich gestern angefangen zu lesen. Das ist mein drittes Dalby-Buch. Ich kenne bereits ihr "Kimono: Fashioning Culture" und "Geisha". "Kimono" ist ein hervorragendes Werk, das die ganze Geschichte dieses Kleidungsstücks aufrollt und das Thema von vielen Seiten beleuchtet. "Geisha" liest sich etwas langsamer, dafür wird man mit der kombinierten Perspektive(n) einer westlichen Anthropologin und zugleich Insiderin belohnt, die dazu literarische Ansprüche erhebt. Zum Thema Kimono kann ich Euch auch das Buch "Kimono: Kleidung und Kunstwerk" von Sophie Milenovich ans Herz legen - sehr schön gestaltet, liest sich das Werk wie eine Kurzfassung von Dalbys Buch. Für alle also, die nur reinschnuppern möchten.

Das Buch "All-Japan: The Catalogue of Everything Japanese", an dem u.a. auch Frau Dalby mitgearbeitet hat, bietet einen schönen und knappen Übersicht über... well, "everything Japanese" :-) Barthes' "Das Reich der Zeichen" ist ein kleines Meisterwerk an sich und zeigt Japan aus der Perspektive eines (westlichen) Literaturtheoretikers; man braucht aber keine literaturtheoretischen Kenntnisse, um das Buch richtig zu genießen. Und noch ein kleiner Tipp: Wer sich für japanische Straßenmode interessiert, kuckt sich am besten folgende Seite an: http://www.japanesestreets.com/category/street/

Kennt Ihr (weitere) Bücher über Japan? Liest Ihr japanische Autoren? Könnt Ihr was davon empfehlen? Und wie steht Ihr zu Murakami? Ich würde mich über Eure Meinungen sehr freuen.

Instagram | Pinterest | Bloglovin'

Frühlingshafte Origami-Grüße

Eure Annie

P.S. Macht mit beim "Mittwochs mag ich" bei Frollein Pfau, beim "Deko-Donnerstag" von Lady Stil, beim Freutag und bei den Aktionen "Mein Shelfie" von Kebo und "Sonntagsglück" von Katrin (soulsister)!